Café Secondas

Der Treffpunkt für junge Frauen mit ausländischen Wurzeln

Das Café Secondas wurde als exploratives Pilotprojekt konzipiert. Von 2005 und bis 2007 bat das Gleichstellungsbüro Basel junge Frauen mit ausländischen Wurzeln zum monatlich stattfindenden Café Secondas. Dabei ging es nicht nur ums Kaffeetrinken. Im Mittelpunkt der Treffen stand vielmehr der Austausch über verschiedene Themen. Die regelmässigen Treffen hatten zum Hauptziel, die spezifischen Bedürfnisse der Secondas zu eruieren und für die Entwicklung von Grundlagen für innovative Potentialprojekte nutzbar zu machen. Insofern setzt sich das Projekt nicht nur konkrete Ziele in Bezug auf die Adressatinnen (Potentialförderung, Vernetzung und Empowerment junger Frauen der zweiten Generation), sondern wollte in der Zielgruppe selber innovative Ideen entwickeln lassen.

Aus den Treffen entstanden sowohl wertvolle Vernetzung und neue Freundschaften als auch der zukunftsweisende Wunsch bei den jungen Frauen, selber aktiv zu werden. Nach der Pilotphase gründeten die Secondas eine Interessengemeinschaft und konnten mit Unterstützung zahlreicher Organisationen das Café Secondas ab 2009 in Eigenregie und neuer Form weiterführen.

Das Projekt ist weiterhin auf Potential, Vernetzung und Information ausgerichtet. Es erhielt im Jahre 2010 den Basler Integrationspreis, hat überregionale Ausstrahlung und geniesst internationale Anerkennung.

Café Secondas – entwickelt und umgesetzt von Inés Mateos für das Gleichstellungsbüro Basel-Stadt.